Digitaler Selbstmord 2.0 - Adieu Facebook
Habe soeben ich meinen Facebook-Account deaktiviert, löschen geht leider nicht. Die Zeit- und Datenkrake Facebook lässt das leider nicht zu. Wahrscheinlich kann man auch mit toten Accounts noch Geld verdienen.
Warum hab ich es getan? Hauptsächlich hat mich Facebook einfach nur noch genervt. Es ist eben ein Zeitfresser ohne erkennbaren Nutzen, wie so viele Web 2.0 "Erfindungen".
Was am Anfang noch lustig und neu war, entwickelt sich nun in eine zu kitschige Richtung.
Passend dazu ist auch dieses Video auf www.rebelvirals.com.
Mit Sicherheit wird mein Myspace Account auch bald der Vergangenheit angehören...
... Ich kann meine Zeit einfach sinnvoller verbringen und wenn ich das Gefühl habe etwas sagen zu müssen, dann kann ich das auch ohne Probleme auf meiner eigenen Internetseite tun. Hier bestimme ich wer was lesen, bzw. sich welche Bilder ansehen darf, was von Suchmaschinen indiziert werden darf und was nicht. Gänzlich ohne personalisierte Werbung, ohne Erstellung von Benutzerprofilen sowie die Weitergabe von Daten an Dritte.
Diese ganzen Web 2.0-Geschichten gehen mir mittlerweile ziemlich gegen den Strich und ich bezweifel, dass sich alle Leute bewusst sind, welche persönlichen Informationen sie da preisgeben und was mit den Daten passieren kann. Es geht eben nicht vordergründig darum den Menschen eine Community-Plattform zur Verfügung zu stellen. Nicht umsonst wurde Studi-VZ für die enorme Summe von 85 Millionen Euro vom Holtzbrinck-Verlag eingekauft. Glaubt Ihr wirklich das Geld, die Unterhaltung der Server und die Administration spielt man mit nem billigen Werbebanner wieder ein????
Denkt mal drüber nach!
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