Der Kommandant
Über den Kommandanten
Was braucht eine Horde unkoordinierter Irrer mit Schießprügeln? Ganz Richtig! Einen Anführer!
Im allgemeinen ist ein Commander ein volkommener Süchtler, der 25 Stunden am Tag spielt, und dafür von Schießwütigen Mitspielern, die nur 24 Stunden am Tag spielen, wieder gekickt wird. Falls einer länger als einer minute Commander ist, verwechselt er Attilerie und Supply.(Bsp. Feinde werden mit 1 m³ großen Kisten, und Mitspieler mit 25kg schweren Sprengladungen beworfen. Deswegen wird er von 2 Spielern abgewählt(von 64, die anderen checken nichts).
Der Kommandant eines Teams wird am Anfang einer Runde gewählt. Jeder darf sich bewerben, aber nur derjenige, der die meiste Zeit damit verbracht hat, auf egal welchem wege, einen Haufen Punkte anzuhäufen, bekommt den Posten zugeschustert. Wem's nicht passt, der kann immer noch Meutern. Seid aber gewarnt, da macht eh keiner mit, und am Ende steht ihr alleine vorm Kriegsgericht!
Der Kommandant schaut sich das ganze Geschehen schön aus der Ferne an, spielt mit seinen Spielzeugen und freut sich, dass grundsätzlich keiner kommt, um ihn abzuknallen. Zwischendurch jagt er seinem Team noch einen Artillerieschlag auf den Kopf oder gibt Befehle, die keinen Sinn ergeben... Und das Beste ist, man bekommt dafür auch noch Punkte! Ganz recht gehört. Der Kommander wird nicht nach seiner eigenen Leistung bewertet, sondern nach der Leistung derer, die für ihn buckeln müssen. Kommandant ist so ziemlich der laueste Job, den man sich vorstellen kann...
Und darüber hinaus hat er auch noch einen Haufen Spielzeuge parat, mit denen er allen Spielern das Leben schwer machen kann:
- Artillerie
Kennen Sie Gott? Den Typen, der mit einem Fingerschweif ganze Dörfer vernichten konnte? Versuchen sie es doch mal selbst. Mit Hilfe dieser ein bis drei Rohr starken stationären Abschussrampen können sie überall auf dem Schlachtfeld ihren göttlichen Zorn herunterregnen lassen. Fast gar nichts ist davor sicher. Und das Beste ist, sie werden dafür nicht mal geahndet! Wer kann schon was dafür, dass diese Dumpfheinze es nicht schaffen binnen 10 Sekunden ein Artilleriezielgebiet zu verlassen! Ganz besonders beliebt ist Artillerie auf irgendein Gebiet, von dem die Leute nicht flüchten können, wie ein Flugzeugträger. Ihr Team wird es ihnen Dankbar sein (Deren Team eher nicht...). Falls du mit deinen kleinen Erbsenhirn darauf aus bist, so viele minuspunkte zu sammeln, sag deinen Leuten, sie sollen eine Position verteidigen. Dann platzier den Atillerieschlag dorthin, wo du vermutest, das !!!DEINE!!! wahnsinnigen Mitspieler hinrennen. E Voila, Minuspunkte im nu.
Fun Fact: Die Granaten, die in die Luft geschossen werden und die, die schließlich auf dem Boden landen, sind nicht dieselben. Mal ehrlich! Als ob jemand die Neigung und Richtung einer Artillerie punktgenau verrechnen kann! Es werden lediglich ein paar Orangen in die Luft geschossen. Ein Tarnkappenbomber erledigt dann den Rest... Clever, nicht? Das ist auch der Grund warum Artillerie immer von oben kommt, von weiter Entfernung würde es etliche Minuten dauern, bis Artillerieschläge im 90° Winkel ankommen. Die Orangen fallen aufgund der senkrechten Ausrichtung des Geschützes, nach ca. 50 Sekunden wieder zurück ins Rohr, und warten auf ihren nächsten Flug. Falls die Geschütze zerstört werden, muss sie der Pionier wieder mit Orangen bestücken, woher er die nimmt weiß bis heute niemand.
- Supply Drop
Nicht immer kann man den Beistand eines Feldsanitäters, eines Supporters oder eines Engineers in Anspruch nehmen. Aus dem Grund war das Militär gezwungen eine praktische Methode zu entwickeln, um Soldaten auf dem Feld mit medizinischer Versorgung, Munition und technischer Unterstützung zu versorgen. Es müsste Kompakt wie eine Kiste sein, dennoch die Vorteile aller drei Klassen besitzen. Ein kranker Kopf des Militärs äußerte schließlich eine Idee, die überall Anklang fand... Ein Supply Drop besteht aus einer Kiste in die je ein Supporter, ein Engineer und ein Medic gestopft wurden. Diese Kiste wird direkt im Schlachtfeld an einem Fallschirm abgeworfen. Nur 3 Löcher für je einen Arm sind in der Kiste, sonst nichts, nicht mal Atemluftlöcher! Diese drei unbewaffneten Gesellen müssen fortan reparieren, heilen und versorgen so gut sie können! Wenn schließlich ihre Vorräte zur neige gehen, lösen sie sich mit der Kiste in Wohlgefallen auf... Aber Vorsicht. Sie reparieren, versorgen und verarzten auch Gegner.... wie sollen sie denn schon sehen, wer draußen steht? Kleiner Tipp für Sadisten: Die Kiste ist auch anfällig auf Fahrzeugkollisionen und Sprengstoff, den Typen drinnen kanns eh egal sein....
- Scan
Wozu ausrangierte russische Spionagesatelliten gut sein können, das wird verschwiegen. Mit einem "schwupps" der Radarschüssel sieht man mal schnell die gesamten Feindbewegungen auf der Karte. Die wichtigsten kann man dann schließlich an die Teams weitergeben. Aber keine falschen Hoffnungen... Der Satellit gibt nur Position und Bewegung an. Bilder liefert er nicht... Fotos von Nacktbadenden bleiben weiterhin eine Wunschvorstellung.
- UAV
Das "Unwahrscheinlich Auffällige Vehikel" ist eine günstige und schnelle Methode mal eben zu sehen, was sich in einem bestimmten Gebiet so abspielt. Ein kleines Gerät fliegt dann seine Kreise, jede Bewegung konsequent aufzeichnend. Eine unauffällige Methode zu spionieren? Vielleicht... Wäre da nicht der Lärm vom Benzinmotor dieser kleinen, lästigen Dinger. Und lassen sie sie nach getaner Arbeit lieber nicht in einem Vorgarten abstürzen! Das gibt Mecker!
- Vehicle Drop
Entgegen dem Irrglauben der Community ist dies KEINE Unterstützungsfähigkeit! Vielmehr ist es eine Taktik, die von gewieften Kommandanten entwickelt wurde, denen im Gefecht die Artilleriegranaten ausgegangen sind. Man nehme sich einen der Jeeps, die sowieso in Hülle und Fülle überall herumstehen und werfe ihn auf einem Feindlichen Helikopter ab... Im ersten Moment denken sich die Feinde noch nichts, vielleicht ist es ja ein Geschenk... Aber dann BUMM! Har har! Eine kostengünstige und effiziente Methode um sich lästiger Feinde zu entledigen! Leider hat EA mal wieder was gegen die sadistischen Triebe der Commander und hat nun verboten, dass die Jeeps auf Helis geworfen werden! Man nennt das ganze dann auch Cartillerie.
Anzumerken ist, dass mittlerweile auch andere Spieler auf den Geschmack des Vehicle Drop gekommen sind. Das sind Spieler, die im Singleplayer Modus mal Commander waren und Befriedigung bei der Machtausübung als Commander verspürten, indem sie Cars droppen konnten. Da sie aber in jedem Multiplayer Game ein zu niederen Rank für Commander haben (sogar wenn sie der Einzige Spieler auf dem Server sind), haben sie sich durch irgendwleche Hacker Junkies, die auch in ihrer Anstalt rumlungern Hacks erkauft (meistens mit Medi die sie dann, wie man merkt, selber nicht nehmen können). Diese Hacks ermöglichen ihnen 1000 und mehr Vehicles im Multiplayer zu droppen, und das, ohne dass sie das Commander Amt inne haben. Dies scheint ihre Minderwertigkeitskomplexe zu überdecken, was die herkömmliche Therapie nicht zu vollbringen vermag. Das ist der Segen für jeden Noob weil es nicht mehr so hektisch auf dem Server zugeht und man nur noch im 10 sekunden Takt stirbt. Gelegentlich entkommt der Server sogar noch dem Absturz, wenn der Gestörte vom Therapeuten zur Besprechung gerufen wird, weshalb er dann den PC ausschalten muss. Da die Therapie aber meistens nichts bringt, sind Psychopathen mit Minderwertigkeiskomplexen in BF nach wie vor an der Tagesordnung.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Battlefield 2 aus der freien Satire-Enzyklopädie Stupidedia und steht unter der Gnu-Lizenz für freie Dokumentation. In der Stupidedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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