Kits
Ausschlaggebend für den Erfolg einer Armee ist die Flexibilität ihrer Einheiten. Wenn man jedem Soldaten einfach nur eine Bleispritze in die Griffel drücken würde und ihn mit den Worten "Jo... mach ma" rausschicken würde... wo kämen wir da hin? Um diese Flexibilität zu gewährleisten wurde jedem der Teams eine Auswahl von sieben sogenannten Kits zur Verfügung gestellt... Diese Kits werden entgegen der öffentlichen Meinung übrigens nicht in Kinderarbeit (Kid-Kits) produziert, seitdem man Affen dressiert hat die Gerätschaften zu assemblieren (Es ist im Gespräch, dass diese Affen auch teilweise zum Bugfixing in der Coding-Abteilung geschult werden)
Die Kits im Einzelnen:
- Assault
Der Assaulter, auch im Volksmund als Bauer bezeichnet, trägt in seiner Standardausführung klassische amerikanische Kugelpuste und eine Panzerweste. Das wars eigentlich auch schon. Der Purist unter den Klassen ist auf eine einzige Aufgabe fixiert. Töten! Assaulter werden losgelassen um die gegnerischen Reihen zu dezimieren. Aufgrund der Einfachheit dieser Gefechtsklasse, sind auch Dinge wie "Erfahrung", "Allgemeinwissen", "Gesellschaftsfähigkeit", oder sogar grundlegende Sprachkenntnisse nicht erforderlich. Da die meisten Assaulter zu faul sind um Granaten selbst zu werfen haben sie einen Granatenwerfer auf ihrem Gewehr montiert. Dieser wird häufig benutzt um einfach mal so auf einen Busch zu schießen, schliesslich könnte es ja auch eine verkappte "Sniperschlampe" sein. Zeugen wollen sogar gesehen haben, wie eine Gruppe Assaulter einen unvorsichtigen Scharfschützen mit ihren Waffen zu Mulch gekloppt und mit seinem Blut primitive Malereien an die nahegelegene Hauswand gemalt haben.
- Medic
Der Medic, auch Gefechtssanitäter, ist eine schwer einzuordnende Klasse. Viele sehen in ihm eine Art Gott, da er in der Lage ist längst Totgeglaubten das Leben wieder zu geben (Auch wenn altbekannte Nebenerscheinungen wie das Wasserwandeln oder das Multiplizieren von FishMacs ausbleiben). Andere sehen in ihm auch eher eine Plage, da seine Fähigkeiten ihm beizeiten den Ruf eingebracht hat einen Götterkomplex entwickelt zu haben. So findet man ihn oft dabei, selbst ausweglose Wiederbelebungsversuche zu starten (zum Beispiel unter konstantem Feindbeschuss, bei dem der Wiederbelebte nicht mal mehr die Worte "EIN WUNDER" zu Ende schreien kann) Dieses Wunder vollbringt der Medic mit seinen "Shock Paddles", zwei elektrifizierte Bügeleisen, die mit einem elektrischen Schlag Kugeln aus dem Körper zieht, das Herz reanimiert, Hirntraumen behandelt, Blutreserven injiziert UND die Uniform des Soldaten knitterfrei bügelt! Natürlich kann ein solches Gerät niemals von Menschenhand durch Technik erschaffen werden. Daher handelt es sich um ein magisches Gerät! Jawohl! Von den großen Halbgöttern in weiß auf die Erde befördert, werden sie von Sanitäter zu Sanitäter weitergegeben. Sie saugen Tod und Verletzungen aus ihren Kameraden heraus und speichern sie in dem kleinen Kasten, mit dem sie verbunden sind. Gleichsam, wie ein Laubsauger, haben sie auch die Umgekehrte Funktion bei Kontakt mit einem Feind, diese Verletzungen auf den Feind zu entladen. So kann es sein, dass bei einer "Attacke" mit einem Shock Paddle, der Feind spontan an einem Kopfschuss, inneren Blutungen, Gehirnerschütterungen, Tripper und explosiver Disharrose verendet. Zudem ist der Medic durch die uralten Rituale seiner Ahnen, die die Halbgötter in weiß anbeteten, in der Lage aus der lokalen Flora und Fauna hochwertige und effiziente Erste-Hilfe Pakete (Allesumfassend mit Lianenverbänden, Pfefferminz-Schmerztabletten, Wolfsurindesinfektionsmittel und Cannabis-Betäubungsmittel). Diese stehen ihm in unendlicher Zahl zur Verfügung, er braucht nur Zeit um neues Material zu finden.
- Support
Der Supporter, dein bester Freund, unterstützt dich wo er kann. Stehst du im Feld und hast keine Raketen mehr? Er hat immer eine Rakete für dich parat. Du hast deine gesamten Granaten dafür verschwendet, um herumstehende Kisten mit Plüschtieren und Fischen zu zerbomben? Er hat immer ein paar in seinem Bündel. Keine Panzergranaten mehr im Panzer? Er hat immer eine 100er-Packung dabei. Wo auch immer Munition fehlt. Man kann auf den Supporter zählen, denn er hat alles was du brauchst.... Solange er bereit ist, sie dir abzudrücken. Wem macht man was vor. Natürlich hat der Supporter was du brauchst. Aber das gibt er wohl kaum ohne Gegenleistung aus. So manche Schachtel Mentholkippen hat auf dem Schlachtfeld ihren Besitzer gewechselt. Auch Bargeld und "Naturalien" sind anerkannte Bezahlungsmittel, genau so wie "kleine Gefallen" in der Zukunft. Supporter lungern oft in dunklen Ecken von Stadtkarten herum, wo sie auf bedürftige Blei-Junkies warten, die ihre Bleispritze füllen wollen. Inoffiziell haben die Supporter natürlich auch die Ressourcen um sich selbst mit dem Besten Stoff zu versorgen. Und das ist auch derbst nötig, denn gerade sie haben die größte Bleispritze von allen! Der Supporter läuft grundsätzlich immer mit einem MG herum. Natürlich ist das nicht zum kämpfen gedacht, sondern dient einzig und allein der Signalisierung der "Versorgungsbereitschaft" für seine Kameraden.
- Spec-Ops
Der SpecOps (auch SpeckOpa, Specki oder auch liebevoll SpeckMops genannt), zieht es vor, sich den Augen Anderer zu verbergen. Klingt fettig, is aber so! Wer als Kind früher immer so gehänselt wurde, ob seiner natürlichen Vorliebe für Fette und Öle, der entwickelt im Laufe seines Lebens eine gewisse Introversion und zieht es vor für sich allein zu bleiben oder sich mit anderen geschundenen Seelen wie der seinigen zusammenzurotten. Das Ergebnis der jahrelangen Peinigung ist eine obskure Obsession zur Zerstörung von weltlichem Gut. Jeder SpecOps führt grundsätzlich ein paar Sprengstoffpakete mit sich mit, mit denen er Chaos und Zerstörung anrichtet. Weder die Kommandantenspielzeuge, noch gegnerische Fahrzeuge sind vor ihm sicher. Sein Drang, den ehemaligen Peinigern auf legalem Wege alles heimzuzahlen, ist stärker als alles andere!
- Sniper
Der Sniper, auch die Salzsäule oder der Buschmann, entstammt den wilden Urwäldern. Frühzeitig erkannten bewaffnete Gruppierungen aller Länder sein Talent sich als Gebüsch zu tarnen und tagelang ohne Nahrung auf der Pirsch nach Beute zu überleben. Das ist vor allem dann ein Grund zur Freude, wenn das eigene Team keine Spawnpunkte mehr hat, und ein Sniper der letzte Überlebende ist. Der Sniper ist ein Überlebenskünstler, der sich bei seiner Aufgabe, der gezielten Ausschaltung schon regelrecht monoman verhält. Der berühmteste Sniper war Ötzi, der in Gletschern geborgen wurde und diesen Ort wohl auch nie verlassen sollte. Wissenschaftler schätzen, dass er bei der Jagd nach einem Pinguin 12 Jahre in den Alpen auf einer Stelle verharrt war, bis das Eis sich über ihn ergoss.
Zumeist liegt er also irgendwo rum, schläft, schaut den Wolken zu oder schießt auf MTW oder Panzer mit seinem Gewehr, in der Hoffnung den Resetknopf zu erwischen. Um sich seiner Umgebung sicher zu sein, erstellt ein Sniper vor seinem Einsatz einen Satz biologischer Antipersonenminen aus Lehm, die Claymore (dt.: Mehr Lehm) mit einem einzigartigen Explosionsradius von 38 Meilen. Zwei davon platziert er gerne an strategisch günstigen Positionen. Jeder Sniper betritt das Schlachtfeld mit einem Busch, den er sich irgendwo herausgerupft hat. Diesen schnallt er sich um, um mit seiner Umgebung bis zur Perfektion zu verschmelzen. Allerdings ist diese Form der Tarnung, zum Bedauern des Snipers, schnell durchschaut... So kommt es in der Natur selten vor, dass Büsche lange Äste aus Metall haben (oder dass Büsche auf Straßen herumrennen, Granaten werfen und laut "Feindliches Fahrzeug gesichtet" schreien). Der normale Sniper meidet Fernkämpfe, da seine Waffe ja über 200 m nur mit Glück (bzw.Zielen) einen Kopfschuss trifft. Viel ertragreicher ist es, wenn er hinter die feindlichen Linien rennt und Claymores legt. Wenn er dies getan hat wirft er ohne Ziel in der Gegend mit Granaten herum. Dies bringt dem Sniper im Durchschnitt 3 Kills pro Death ein (2 mit Claymores, 1 mit Granate), sodass man den Sniper in der Statistik gleich hinter dem Medic( z.B 100-94-3-18) findet.Dabei muss bedacht werden, dass die Erfolgsquote der Claymore exponentiell ansteigt, je näher sie am gegnerischen Spawnpunkt gelegt wurde; am besten 1m davor. Die Lieblingskarte der Sniper ist Strike at Karkand. - Engineer
Der Ingenieur, auch "Der Mann mit dem Schrauber" genannt, ist der eitle Fummler des Feldes. An seiner Macht und seinem Talent hat selbst Hobbybastler MacGyver zu knabbern. Sei es ein kleines Quad oder ein Hi-Tech Kampfhelikopter, der Engineer bringt ihn wieder in Schuss! Er ist so gut, dass das gemeine Volk schon denkt, dass er es mit einfachem drehen einer Schraube schafft.... denkt es? Tatsächlich weiß der Engineer durch lange Studien und Mitgliedschaft in der Geheimen Bruderschaft "Spanners and Nuts" um die ultrastrenggeheimen "MutterMuttern". Diese Muttern sind über komplexe Wege mit der gesamten Integrität eines Gerätes verbunden. Durch einfaches drehen dieser "MutterMutter" beheben sich Fehler aller Art, an Fahrzeugen egal welchem Ursprungs. Es ist keine Magie, es ist keine Trickserei... aber keiner weiß, was es wirklich ist... Es ist einfach streng geheim... Fakt ist, durch dieses exklusive Geheimwissen, ist er in der Lage schnell auf einem Schlachtfeld aus einer schrottreifen Mühle eine good-as-new Kriegsmaschine zu machen. Zusätzlich führt der einen Satz Anti-Fahrzeug Tellerminen mit sich, die er mit einem, durch sein Geheimwissen erstellten, speziellen Zünder versieht. Dieser Zünder erscheint dem ungeschulten Auge sehr eigensinnig. Manche reagieren auf Feindliche Fahrzeuge... Manche reagieren auf alle Fahrzeuge... Niemand kann genau vorhersagen, wie sie gerade reagieren, der einzige, der es mit Sicherheit weiß, ist der Engineer und "Spanners and Nuts"
- Anti-Tank
Der Anti-Tank, auch "Panzerknacker" genannt, ist nicht wirklich der Porsche unter den Soldaten... Mehr der Porschefahrer. Auf seinem Rücken trägt er den Schreck aller gepanzerten Fahrzeuge, die Panzerfaust. Für einen Panzerfahrer ist ein Anti-Tank die schwer zu erreichende Juckreizstelle! Kein Panzerfahrzeug, selbst Infanterie, ist vor ihm nicht sicher. Er ist der King des Schlachtfeldes mit seiner Panzerfaust... Und natürlich fragen sich alle seiner Kameraden dasselbe: Hat es etwas zu bedeuten, dass er ein RIESIGES, HARTES ROHR mit sich herumschleppt? Die Antwort lautet voraussichtlich "JA!" Wie bereits der bereits behandelte SpeckOps, scheint der Anti-Tank eine manische Affinität zur Destruktion zu beherbergen. Dieses Mal aber liegen die Gründe und Ursachen für diese Triebe klar auf der Hand... Ich meine was könnte man wohl mit einem GROßEN, HARTEN METALLROHR kompensieren? eh? EH? na?
Natürlich wie sollte es auch anders sein: bei den USMC sind die totalen Opfer (Assault, Support und der Anti-Tank) immer schwarz. War ja sowieso klar, sollte aber genauigkeitshalber erwähnt werden!
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Battlefield 2 aus der freien Satire-Enzyklopädie Stupidedia und steht unter der Gnu-Lizenz für freie Dokumentation. In der Stupidedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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