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Windows 7 - SSD Optimierung
Im Gegensatz zu älteren Betriebssystemen ist Windows 7 selbstständig in der Lage alle nötigen Einstellungen und Optimierungen vorzunehmen. Eine nachträgliche Optimierung ist also nicht wirklich nötig. Damit das Betriebssystem die SSD richtig erkennt muss nach der Installation bzw. nach dem Einbau der SSD, der Leistungsindex neu errechnet werden. Mittlerweile haben auch fast alle Hersteller die TRIM Funktion in die Firmware integriert. Achtet darauf, dass auf der SSD die aktuellste Firmware aufgespielt ist:
Wurde die SSD ordnungsgemäß erkannt (ab einem Indexwert von 6), werden automatisch folgende Einstellungen getätigt:
- Aktivierung TRIM (sofern die FW der SSD das unterstützt)
- Partitions Aligment wird angepasst
- Deaktivierung Ready Boost
- Deaktivierung Prefetch
- Deaktivierung Superfetch
- Deaktivierung Defragmentierung
Zur Überprüfung von aktiviertem TRIM öffnet man den Ausführen-Dialog (Windows + R), gibt dort “cmd” ein und klickt auf OK. In der Kommandozeile gibt man nun “fsutil behavior query DisableDeleteNotify” ein. Wenn “DisableDeleteNotify” auf “0” steht, ist die TRIM-Funktionalität aktiv. Um den Cache der Internet Browser zu verschieben geht ihr wie folgt vor:
- IE: Unter "Extras" - Reiter "Allgemein" - und dann unter "Browserverlauf" auf Einstellungen klicken. Dort kann man den Speicherort für die temporären Internetdateien verschieben.
- Firefox: Dazu in der Adresszeile im Firefox “about:config” eingeben und einen neuen Datentyp (string) "browser.cache.disk.parent_directory" anlegen. Der Wert beinhaltet den Pfad (Achtung! Backslash verdoppeln). (Es wird automatisch ein neuer Ordner mit dem Namen "Cache" erstellt, das heißt wenn als Wert "D:\\Firefox" angeben wird, befindet sich der Cache in D:\Firefox\Cache) Weiterhin kann man das Speichern auf der Festplatte in den Arbeitsspeicher verlagern. Dazu in der Adresszeile im Firefox “about:config” eingeben und “browser.cache.disk.enable” auf false setzen. Anschließend einen neuen Integer mit dem Namen “browser.cache.memory.capacity” anlegen. Der Wert entspricht dem Arbeitsspeicher in KByte. Beispielsweise “30720″ für 30 MByte. Der Wert sollte nicht auf über “65536″ (64 MByte) gesetzt werden.